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ASiC Newsletter März 2009
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Prüfstelle ASiC
Projekt Solarleuchten
Forschungsschwerpunkt "Thermische Energiespeicher"
Projekt „Überhitzungsthematik fassadenintegrierter Metallprofile“

Prüfstelle ASiC

Seit dem Jahr 2000 betreibt das ASiC in Wels Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Solartechnik. Die Leistungs- und Qualitätsprüfung von thermischen Sonnenkollektoren stand hier seit jeher im Zentrum der Aktivitäten. Im Laufe der Jahre wuchsen nicht nur die Erfahrungen, sondern auch die Messausstattungen kontinuierlich mit. So wurde im Jahr 2005 das Solarlabor (Spektrometermessplatz, Outdoor- und Indoorprüfstand mit Sonnensimulator) feierlich eröffnet.

 

Seit 10.03.2009 ist das ASiC eine vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit offiziell anerkannte akkreditierte Prüfstelle für den Geltungsbereich "Leistungs- und Qualitätsprüfungen von thermischen Sonnenkollektoren nach der ÖNORM EN 12975-2. Mit der Akkreditierung wird bestätigt, dass die Prüfstelle den Anforderungen der ÖVE/ÖNORM EN ISO/IEC 17025:2007 (Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien) entspricht.

 

In der Hoffnung, ab der heurigen Outdoormesssaison auch SOLARKEYMARK Prüfungen für unsere Kunden anbieten zu können, wurde bereits ein entsprechender  Antrag zur Anerkennung als DIN CERTCO Prüflaboratorium eingereicht. 

 

Als Prüfstelle ASiC haben wir das Ziel, unseren Kunden die zu liefernden Dienstleistungen im definierten Leistungsumfang in bestmöglicher Qualität auf der Basis der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu einem wirtschaftlichen Preis und innerhalb des terminlich vereinbarten Zeitraumes zur besten Zufriedenheit zur Verfügung zu stellen.

 

Wir freuen uns, Ihnen bei der Entwicklung neuer Produkte oder bei der Zertifizierung Ihrer bereits entwickelten Produkte Unterstütung anbieten zu dürfen.

 

Für nähere Infomationen zu Kollektorprüfungen kontaktieren Sie bitte unseren Technischen Leiter, Herrn DI Harald Dehner.



DI Harald Dehner
Tel.: 07242 9396 5562



Projekt Solarleuchten

Zur Zeit sind die Vorarbeiten für die Installation eines Prüfstandes für Solarleuchten am Standort FH-Wels in Gange. Das Projekt läuft in Kooperation mit dem Land Oberösterreich, als Aufstellungsort kommt das Dach der Fachhochschule zum Einsatz.  

Im Projekt wird die Verlässlichkeit der Systeme erhoben (Wirkungsgradverluste durch PV, LED und Batterien), zudem ist die Bedienerfreundlichkeit von Relevanz (etwa Einfachheit des Batteriewechsels). Darauf aufbauend sollen die Technologien für die Zielgruppe "Kommunen" bezüglich Marketing unterstützt werden. Konkret soll der Teststand zugleich für Besichtigungen und Exkursionen genutzt werden. Weiter wird über das Land Oö. eine kosteneffiziente Beschaffung (inkl. Förderung) für Kommunen organisiert. Das Projekt soll offiziell beim Oö. Umweltkongress zum Schwerpunkt "Energietechnologien" am 14. September (Wels, Stadthalle) starten.



Forschungsschwerpunkt "Thermische Energiespeicher"

Die mittel- und langfristige Speicherung thermischer Energie kann eine erhebliche Steigerung der Energieeffizient solar-thermischer Anlagen bewirken. Die Erhöhung des wirtschaftlich erreichbaren solaren Deckungsanteils im Heizungs- und Warmwasserbereich von Haushalten von dzt. ca. 35% auf wesentlich höhere Werte ist mit saisonaler Energiespeicherung möglich.

Schwerpunktmässig werden im Projekt innovative Speichertechnologien bearbeitet, die das Potenzial für Langzeitspeicherung auch bei geringem Speichervolumen aufweisen. Der Entwicklungs- und Forschungsstand dieser Speichertechnologien liegt deutlich hinter dem von Wasser-Wärmespeichern und ist damit Thema für ein interdiziplinäres Forschungsprojekt.

 

Die Projektarbeit wurde vom neuen ASiC-Mitarbeiter DI Dr. Bernhard Zettl mit Anfang des Jahres aufgenommen.

 

Das ASiC beteiligt sich auch am neuen IEA Task 42 SHC („Compact Thermal Energy Storage“), dieser wurde im Rahmen eines Kick-Off Meetings in Bad Tölz (12.-14.2.2008) gestartet.

 

Unterstützt wird das Forschungsprojekt aus dem EnergieTechnologieprogramm ETP des Landes OÖ.



Dr. Bernhard Zettl



Projekt „Überhitzungsthematik fassadenintegrierter Metallprofile“

Anfang März startete ein Projekt mit einem Firmenpartner, dessen Ziel es ist, die maximale Temperatur im Inneren von Metallprofilen zu bestimmen, um möglichen Schäden durch Überhitzung vorzubeugen. Zunächst werden Transmissions- und Absorptionsgrad der Oberflächen durch eine Messung mit den Spektrometern des ASIC ermittelt. Diese Daten werden dann in einem mathematischen Modell verwendet und die Ergebnisse am Sonnensimulator verifiziert.



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