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ASiC Newsletter November 2011
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InsolTec - Sensoren für die Solartechnik
Sensorik für innovative thermische Speichertechnologien
Workshop Innovative Wärmespeicher
IEA SHC Task 48
IEA SHC Task 44

InsolTec - Sensoren für die Solartechnik

Das ASiC entwickelt gemeinsam mit den Projektpartnern Research Center for Non Destructive Testing GmbH (RECENDT) und JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH zerstörungsfreie Testmethoden für die Solarbranche.

 

Diese Sensoren können dann in der Produktion von Solarkollektoren aber auch bei Photovoltaik-Modulen zur Prozesskontrolle und Qualitätssicherung eingesetzt werden. Dabei ist unter anderem angestrebt, das Transmissionsverhalten von Gläsern, Emission und Absorption von Beschichtungen sowie die Verbindung von Absorber und Absorberrohr direkt beim Herstellprozess zu überprüfen.

 

Die zahlreichen Erfahrungen im Bereich Sensorik der Institute RECENDT und Joanneum Research werden in diesem Projekt mit den Expertenkenntnissen im der Bereich Solartechnik des ASiC kombiniert.

 

Das Projekt wird im Rahmen der zweiten Ausschreibung "Research Studios Austria" finanziell unterstützt. Research Studios Austria ist ein Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) im Programmmanagement der FFG.

         



Sensorik für innovative thermische Speichertechnologien

Im Rahmen dieses Projektes werden Sensortechnologien für thermische Speicher erforscht, die bei der Entwicklung von neuen thermischen Speichertechnologien zum Einsatz kommen und unter anderem detailliertes Prozessverständnis im verfahrenstechnischen Design ermöglichen.

 

Diese neuen Speichertechnologien betreffen Speicher auf Basis von Phasenwechselmaterial, Sorptions- und thermochemische Speicher. All diese Speicher zeichnen sich dadurch aus, dass sie gegenüber herkömmlichen (sensiblen) Wasserspeichern bei Energiespeicherung keine Temperaturerhöhung erfahren.

 

Daher können wesentliche Speichereigenschaften, wie Ladezustand, max. Be- und Entladeleistungen usw. nicht durch einfache Temperaturmessung abgeleitet werden. Vielmehr müssen physikalische Größen wie Feuchtigkeitsgehalt, Konzentrationen, Aggregatszustände oder andere Größen messtechnisch im laufenden Betrieb gewonnen werden.

 

Das Projekt wird im Rahmen des Energieforschungscalls 2011 des Landes OÖ (EU-Programm "Regionale Wettewerbsfähigkeit OÖ 2007-2013" - Regio 13) finanziert und in Kooperation mit der RECENDT GmbH durchgeführt.

 

 



Workshop Innovative Wärmespeicher

Zukünftige Anwendungen & Roadmapping

 

Am 5. Oktober 2011 fand in Wien ein Workshop im Rahmen des Projektes Masterplan statt.

Das Ziel des Workshops war es, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Industrie und Forschung, die Bedingungen für die optimale Entwicklung innovativer thermischer Speicher zu erarbeiten. Im Zuge der Anmeldung zum Workshop wurden den Teilnehmen eine State-of-the-Art Darstellung der vier Wärme-Speichertechnologien (Sensible-, Phasenwechsel-, Adsorptions-, und Thermo-Chemische- Speicher) sowie ein Überblick über aktuelle Forschungsprojekte zur Verfügung gestellt.

 

Ablauf des Workshop:
Nach der Begrüßung und einleitenden Worten durch einen Vertreter des Bundesministeriums (Michael Paula, BMVIT, Abteilung für Energie- und Umwelttechnologien) wurde zu Beginn der Veranstaltung in zwei Präsentationen die Bedeutung der Wärmespeicher im Allgemeinen und Österreichs Beitrag im speziellen, sowie das Projekt Masterplan vorgestellt.

Mit Impuls-Referaten zum Thema „Anwendungsszenarien von Wärmespeichern in der Zukunft“ stellten die Projektpartner zukünftige Märkte und Potenziale der Technologie und der internationale Stand der F&E Aktivitäten dar.

 

Die Ergebnisse des Workshops fließen in das Strategiepapier Masterplan- Thermische Speicherentwicklung in Österreich ein und werden dem österreichischen Bundesministerium (BMVIT- Abteilung für Energie- und Umwelttechnologien) für die Planung zukünftiger Forschungsausschreibungen zur Verfügung gestellt.

 

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Neue Energien 2020“ durchgeführt.




IEA SHC Task 48



Die ASiC-Mitarbeiter Hilbert Focke und Reinhard Hofstätter nahmen am SHC-Task 48 teil.


Kickoff Meeting in Marseille

 

Am 18. und 19. Oktober 2011 fand in Marseille, Südfrankreich, das Kick Off Meeting zum Task 48 des Solar Heating & Cooling Programmes der Internationalen Energieagentur statt. Der Task trägt den Titel "Quality assurance measures for solar thermally driven heating and cooling systems" und beschäftigt sich mit der Qualitätssicherung von solaren Kühlanlagen.

 

In 4 Subtasks werden Maßnahmen zur Qualitätsicherung auf Komponentenebene, zur Qualitätssicherung auf Systemebene, zur Marktunterstützung und umfassende Verbreitungsmaßnahmen erarbeitet.

 

Endergebnis des Tasks soll die Dokumentation eine Reihe von gut funktionierenden Anlagen sein, die als Best Practice Beispiele dienen können. Basierend auf diesen Beispielen sollen Unterlagen erstellt werden, welche alle Akteure dabei unterstützt, qualitativ hochwertige und effiziente Anlagen zu realisieren. Dadurch kann eine weitere Verbreitung solcher Anlagen unterstützt werden.

Neben dem ASiC sind auch das AIT, AEE INTEC, die Universität Innsbruck sowie der steirische Großanlagenbauer SOLID an dem Projekt beteiligt, welches bis März 2015 laufen wird.

 


IEA SHC Task 44


Solar and Heat Pump Systems

 

Im Rahmen der Forschungskooperation Internationale Energieagentur ist das ASIC gemeinsam mit der TU-Graz (Institut für Wärmetechnik), der AEE INTEC und dem AIT am IEA SHC Task 44 "Solarsysteme in Kombination mit Wärmepumpen" beteiligt.  

Ziel dabei ist es, durch das Sammeln und die Analyse bestehender Erfahrungen in Form von wissenschaftlichen Publikationen, Regelwerken, Beschreibungen bestehender Systeme und Systeme in Entwicklung, Analyse der Messdaten aus Labortests und Feldmessungen, Modellierung und Simulationen, sowie einer gezielten Verbreitung der Ergebnisse an alle relevanten Marktakteure, die momentane Marktentwicklung nachhaltig positiv zu beeinflussen.

 

Hauptergebnisse dieser internationalen Kooperation können wie folgt zusammengefasst werden:

 

  • Technische Berichte über die Messungen der Komponenten und Gesamtsysteme;
  • Klassifizierung der Systemkonfigurationen mit ihren Vor- und Nachteilen;
  • Erarbeitung von standardisierten Methoden zur Prüfung und Leistungsbewertung, sowie Qualitätssicherung ;
  • Erstellung von validierten Komponenten- und Systemmodellen für die Bewertung unterschiedlicher Systemkonfigurationen und Anwendungsmöglichkeiten;
  • Erarbeitung von Ausbildungsunterlagen und Zusammenfassung der Hauptergebnisse in ein Referenzhandbuch.

 

Die österreichische Beteiligung an diesem Projekt ist wichtig, damit die Ergebnisse des Tasks auch der heimischen Industrie zugänglich gemacht werden können. Durch Kooperationen mit den beteiligten Forschungsinstitutionen können Unternehmen auf dieses Wissen zugreifen und somit wesentlich zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit ihrer Produkte im internationalen Umfeld beitragen.

 


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